Dynamic Pricing bei Konzerttickets sorgt zunehmend für Frustration und ein Gefühl von Ungerechtigkeit. Preise ändern sich oft mitten im Kaufprozess – und steigen innerhalb kürzester Zeit drastisch an, wie etwa bei großen Konzerten in Europa. Für Konsumentinnen und Konsumenten ist dabei oft nicht klar, wie sich Preise zusammensetzen, wie stark sie steigen können oder wie viele Tickets zum Normalpreis überhaupt verfügbar sind.
Das verstärkt „Fear of Missing Out“ und setzt Menschen unter enormen emotionalen Druck.
Gleichzeitig haben Künstlerinnen und Künstler diese Preisentwicklungen nicht in der Hand – profitieren tun Plattformen und Zwischenhändler.
Als S&D-Fraktion fordern wir daher klar:
mehr Transparenzpflichten
stärkere Verbraucherrechte
klare Informationen vor dem Kaufabschluss
und wirksame Kontrolle durch Behörden
Konsumentinnen und Konsumenten müssen wissen, ob Dynamic Pricing angewendet wird, wie stark Preise schwanken können und wie viele Tickets regulär verkauft werden.
Das Problem betrifft nicht nur Kultur: Auch im Sport wird Dynamic Pricing zunehmend eingesetzt – etwa im Zusammenhang mit großen internationalen Turnieren, wie aktuell der WM. Die FIFA weist darauf hin, dass dynamische Preise in Kanada und den USA bereits systematisch angewendet werden, während es sie in Mexiko nicht gibt.
Für uns ist klar: Europa muss hier handeln – für fairen Zugang zu Kultur für alle Menschen! ![]()
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