Wie geht es weiter mit der EU-Jugendstrategie?

26. Februar 2026

Eine Studie zur aktuellen EU-Jugendstrategie 2019–2027 zeigt: die Strategie hat wichtige Impulse gesetzt – aber es braucht klare Prioritäten für die Zeit nach 2027!

Die Analyse hebt hervor:

✔️ Jugendpolitik ist besser in EU-Programme integriert

✔️ Beteiligungsformate wie der EU-Jugenddialog wurden gestärkt

❗ Aber: Umsetzung ist ungleich, Ressourcen fehlen und junge Menschen werden nicht in allen Politikbereichen ausreichend berücksichtigt.

Für die nächste Strategie bedeutet das:

🔹 Jugend muss in allen Politikfeldern systematisch mitgedacht werden – nicht nur in Bildung und Beschäftigung.

🔹 Beteiligung darf kein Symbol bleiben – junge Menschen müssen im gesamten Gesetzgebungsprozess gehört werden. Der YouthCheck muss, wie bereits beim Aktionsplan gegen Cyberbullying und beim Kulturkompass vorgelebt, überall durchgeführt werden.

🔹 Mehr Fokus auf Chancengleichheit: junge Menschen im ländlichen Raum und mit weniger Möglichkeiten müssen stärker erreicht werden.

🔹 Bürokratie abbauen und Programme wie Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps vereinfachen.

🔹 Verlässliche Finanzierung und bessere Anerkennung von Jugend- und Freiwilligenarbeit.

Eine starke Jugendstrategie ist eine Investition in Demokratie, Zusammenhalt und Europas Zukunft!

Passend dazu habe ich mich mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesjugendvertretung ausgetauscht – danke für euren Input! 🙌🏼

Jetzt gilt es, die richtigen Weichen für die Zeit nach 2027 zu stellen. 🚀🇪🇺

Du willst am Laufenden bleiben?

 

 Newsletter Anmeldung