Die EU will Bezeichnungen für Produkte wie „Wurst“, „Burger“ oder „Schnitzel“ verbieten, wenn kein Fleisch enthalten ist.
Tatsächlich hat das Europäische Parlament einem entsprechenden Antrag aus der Europäischen Volkspartei zugestimmt. Die FPÖ hat mitgestimmt, um sich anschließend über diese Entscheidung zu beschweren.
Die Begründung jedenfalls: Verbraucherinnen und Verbraucher vor Irreführung zu schützen.
Anstatt nachvollziehbarer Herkunftsnachweise fordern sie das Aus für gebackene Mäuse, Rehrücken, Vogerlsalat, Erbswurscht, Fruchtfleisch, Kokusfleisch, Fleischtomate, Steinpilzschnitzel, Kürbisschnitzel, Sellerieschnitzel, Erdäpfelschnitzel, Haferflockenschnitzel, Katzenzungen uvm!
Gehts nu! Ein Anschlag auf österreichische Genusskultur!
Das kommt der Einführung einer Sprachpolizei gleich!
Jeder weiß doch, dass im Cheeseburger nicht nur, in der Käsesemmel ausschließlich Käse ist.
Wenn im Leberkäse Käse drin ist, dann heißt er: Käse-Leberkas
Vorerst gibt es allerdings keine Entscheidung zum Verbot. Verhandler von EU-Staaten und Europaparlament konnten sich nach intensiven Verhandlungen noch nicht über Zukunft von „Tofu-Wurst“, „Soja-Schnitzel“ oder „Veggie-Burger“ einigen. Entscheidung vertagt!
Was bleibt ist Kopfschütteln!