Diese Frage stand im Mittelpunkt der Diskussion beim Historicum Salzkammergut im Kongress- & Theaterhaus Bad Ischl.
Gemeinsam mit
Konrad Paul Liessmann
Cornelius Obonya
Susanne Mauthner-Weber
Hannes Leidinger
und Moderator Günter Kaindlstorfer wurde darüber diskutiert, warum wissenschaftliche Erkenntnisse heute zunehmend unter Druck geraten – von Verschwörungstheorien bis hin zu populistischen Angriffen auf Forschung und Fakten.
Ein zentraler Gedanke des Abends: Wissenschaft lebt vom Zweifel, vom kritischen Hinterfragen und vom offenen Austausch. Wie Konrad Paul Liessmann betonte, gibt es nicht „die eine“ Wissenschaft, sondern viele Disziplinen mit unterschiedlichen Methoden – gemeinsam ist ihnen jedoch der Anspruch, Erkenntnisse immer wieder zu überprüfen. Gerade diese kritische Haltung unterscheidet wissenschaftliches Arbeiten von jenem selbstgewissen Auftreten, das man oft aus verschwörungsideologischen Kreisen kennt. Gleichzeitig wurde auch die Rolle einer starken Medienlandschaft und der Zusammenhang zwischen wissenschaftlicher Freiheit und demokratischen Strukturen hervorgehoben.
Vielen Dank an das interessierte Publikum für eine lebhafte, unterhaltsame und zugleich hochqualitative Diskussion. Das große Interesse zeigt, wie wichtig es ist, Räume für Austausch über Wissenschaft, Demokratie und Aufklärung zu schaffen!