Nach der Präsidentschaftswahl im Jänner 2026 spitzt sich die Lage in Uganda dramatisch zu. Repression, Gewalt gegen Oppositionelle, die Einschränkung der Zivilgesellschaft und massive Zweifel an demokratischen Standards dürfen nicht unbeantwortet bleiben. ![]()
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Im Zentrum dieser Entwicklung steht Oppositionsführer Bobi Wine. Er ist ein ugandischer Musiker, Menschenrechtsaktivist und Politiker, der mit sozialkritischer Musik bekannt wurde und sich seit Jahren gegen Korruption, Armut und politische Unterdrückung engagiert. Als Gründer der National Unity Platform (NUP) wurde er bei der Präsidentschaftswahl von Millionen Uganderinnen und Ugandern als Hoffnungsträger gesehen.
Nach der Wahl wurde Bobi Wine erneut Ziel staatlicher Einschüchterung: Er stand zeitweise unter Hausarrest, sein Zuhause wurde von Sicherheitskräften durchsucht und er entging Berichten zufolge nur knapp einer versuchten Festnahme durch Militärangehörige. Auch seine Familie steht unter Restriktionen, zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer wurden festgenommen oder mit Gewalt konfrontiert.
Ich durfte Bobi Wine 2022 bei der S&D Africa Week persönlich kennenlernen – als mutige Stimme für Demokratie, Meinungsfreiheit und politische Teilhabe.
Europa muss hinschauen, klar Position beziehen und sich solidarisch zeigen mit all jenen, die in Uganda für Freiheit und Demokratie eintreten! ![]()
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