Illegale Streams schaden nicht nur Filmschaffenden, Musikerinnen und Musikern und dem Sport, sondern gefährden auch Arbeitsplätze, Investitionen und unsere digitale Souveränität. Jährlich entstehen Schäden in Milliardenhöhe – und viele Nutzerinnen und Nutzer illegaler Plattformen setzen sich zusätzlich Betrugs- und Sicherheitsrisiken aus.
Die jüngste Bewertung der EU-Kommission zeigt klar: Die bisherigen Regeln reichen nicht aus, vor allem wenn es um Live-Inhalte geht. Wenn Streams erst offline gehen, nachdem das Spiel oder Konzert vorbei ist, ist der Schaden längst entstanden.
Deshalb braucht es wirksame, europäische Lösungen: schnelle Verfahren, klare Verantwortung für Plattformen und einen Rechtsrahmen, der mit der Realität des digitalen Raums Schritt hält.
Darum ging es auch bei einer stark besuchten Veranstaltung von Hélder Sousa Silva und mir im Europaparlament.
Der Kampf gegen Online-Piraterie ist auch ein Einsatz nofür faire Bedingungen, kulturelle Vielfalt und starke kreative Branchen in Europa!